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10 Tipps wie Sie jedes Bewerbungsgespräch für sich entscheiden können

Von Aneta Andrukiewicz


1. Eine gute Vorbereitung

Informieren Sie sich sowohl zum jeweiligen Unternehmen als auch zu den Personen, die das Vorstellungsgespräch mit Ihnen führen. Recherchieren Sie auf der Firmenhomepage, in den sozialen Netzwerken, in aktuellen Pressemitteilungen und auf kununu. Nur so können Sie sich ein ganzheitliches Bild verschaffen und einen professionellen Eindruck im Gespräch hinterlassen. Zeigen Sie Ihrem Interviewpartner, dass Sie sich wirklich für das Unternehmen interessieren.


2. Outfit

In erster Linie sollten Sie bei Ihrem möglichen Arbeitgeber mit der nötigen Qualifikation überzeugen. Vergessen Sie aber nicht, dass auch das äußere Erscheinungsbild wichtig ist. Die Kleidung sollte zum Dresscode des Unternehmens passen, aber vor allem sollten Sie sich darin wohl fühlen. „Business Casual“ ist für die meisten Firmen die beste Wahl. Banken und Versicherungen legen jedoch einen großen Wert auf klassische Anzüge und Kostüme.


3. Pünktlichkeit und Höflichkeit

Natürlich sollten Sie pünktlich und respektvoll zum Vorstellungsgespräch erscheinen und höflich auftreten. Unnötigen Stress vermeiden Sie, wenn Sie sich vorher darüber informiert haben, wo Ihr Vorstellungsgespräch stattfindet und wie Sie dort mit dem Wagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln hinfinden. Planen Sie einen ausreichenden Zeitpuffer ein. Am besten ist es, wenn Sie 5 Minuten vor dem vereinbarten Interviewtermin erscheinen. Beginnen Sie die Begrüßung mit einem festen Händedruck, haben Sie ein Lächeln auf den Lippen und führen einen kurzen Smalltalk. Wenn Sie etwas zu trinken angeboten bekommen, sollten Sie es immer annehmen.


4. Selbstpräsentation

Oft wird man am Anfang des Vorstellungsgesprächs dazu aufgefordert, kurz etwas über sich zu erzählen. Hierzu sollten Sie eine kurze Selbstpräsentation vorbereiten, die nicht länger als 5 Minuten dauert. Versuchen Sie dabei nicht Ihren Lebenslauf auswendig zu lernen. Erzählen Sie Ihre Geschichte spannend und strukturiert. Überlegen Sie sich konkrete Beispiele und Anekdoten und verbinden Sie sie mit ihren beruflichen Stationen und praktischen Erfahrungen.


5. Standardfragen

Typische Fragen im Vorstellungsgespräch sind z.B. Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben? Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Dabei geht es nicht um eine konkrete Antwort, sondern vielmehr darum, wer Sie sind und wie Sie auf so eine Frage reagieren.


6. Authentizität

Bleiben Sie Sie selbst. Versuchen Sie nicht zu schauspielern oder feste Bewegungsabläufe einzustudieren, denn das gelingt selten und verringert nur Ihre Konzentration für das Interview und anstehende Fragen. Ihrem zukünftigen Arbeitgeber geht es darum, möglichst viel über Sie und Ihre Persönlichkeiten zu erfahren, um zu prüfen, ob Sie zur Firmenkultur und zum Team passen. Berichten Sie also auch über Ihre Interessen und Ihr ehrenamtliches Engagement. Sprechen Sie offen darüber, was Ihnen im Job wichtig ist und welche Erwartungen Sie haben. Auf diese Weise finden auch Sie heraus, ob das der richtige Arbeitgeber für Sie ist.


7. Körpersprache

Sie sollten einerseits locker und natürlich wirken, andererseits auf Ihre Körpersprache achten, denn sie verrät, was Sie fühlen. Die richtige Körpersprache ist für Bewerber entscheidend, um sympathisch und kompetent zu wirken. Nehmen Sie eine aufrechte und interessierte Haltung ein. Verschränken Sie nicht die Arme und halten Sie Blickkontakt. Ein leichtes Lächeln macht Sie authentisch und sympathisch.


8. Fragen

Von hochqualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie im Vorstellungsgespräch eigene Fragen stellen. Nutzen Sie die Gelegenheit. Hier dürfen Sie nur nach konkreten Arbeitsabläufen oder der Firmenkultur fragen, sondern auch nach dem Gehaltsmodel, Weiterbildungsmöglichkeiten oder der Anzahl Ihrer Urlaubstage.


9. Verabschiedung

Bei Verabschiedung achten Sie wieder auf eine aufrechte Körperhaltung, Augenkontakt und das Lächeln, denn auch der letzte Eindruck zählt. Bedanken Sie sich freundlich und selbstbewusst für das Interview und fragen Sie, wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können.


10. Dankschreiben

Bis zu 3 Tage nach dem Interview können Sie eine E-Mail verschicken. Sprechen Sie dabei Ihren Interviewer persönlich mit Namen an, betonen Sie, dass Sie das Gespräch als angenehm empfunden haben und nennen Sie ein oder zwei wichtige Informationen, die Sie darin bestärkt haben, bei dem Unternehmen zu arbeiten.


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